Tipps beim Feilschen

Es beginnt nun die heiße Phase der Weihnachtseinkäufe. Viele erledigen diese bequem von zuhause aus übers Internet, aber die meisten Einkäufe werden immer noch in der realen Welt da draußen erledigt. Man steht dann Angesicht zu Angesicht mit einem Verkäufer. Und genau hierbei lässt sich der ein oder andere Euro rausholen.

Auch wenn gerade keine Sonderpreise vorhanden sind, kann man mit dem Verkäufer Sonderkonditionen aushandeln. Das wird dann als Feilschen bezeichnet. Sehr erfahrene Verkäufer können so gut verkaufen, dass diese uns Laien glauben lassen, einen Superdeal gemacht zu haben, obwohl wir immer noch sehr viel weniger hätten bezahlen können. Man sagt, bei Autos seien generell bis zu 25% Rabatt möglich.

Hier ein paar einfach und sofort umsetzbare Tipps, wie man beim Feilschen etwas erfolgreicher sein kann:

  1. Vorher Preise überlegen
    Wie viel möchte ich für ein zu kaufendes Produkt bezahlen? Es empfiehlt sich, drei Preise festzulegen: Ein Startgebot, den Wunschpreis und ein Ausstiegskriterium. Der Startpreis ist der Preis, den man als allererstes Gebot nennt. Er sollte unterhalb des Preises sein, den man gerne bezahlen würde, dem sogenannten Wunschpreis. Um nicht doch viel mehr zu bezahlen, als man tatsächlich bereit ist, legt man als Ausstiegskriterium den maximalen Preis fest, den man gerade noch zu bezahlen bereit ist.
  2. Startgebot selbst nennen
    Das Startgebot legt die Basis der gesamten Verhandlung fest. Es ist nicht vorgeschrieben, wer das Startgebot setzt, aber ich habe Vorteile, wenn ich das bin. Es muss ernst gemeint sein und darf nicht jenseits des Wertes des Produktes liegen, ansonsten lehnt das Gegenüber direkt ab und man hat gar nichts gewonnen.
  3. Aussteigen bei Erreichen des Ausstiegskriteriums
    Übersteigt das aktuelle Gebot das vorher festgelegte Limit, so kann man aus der Verhandlung aussteigen. Man hat durch das Verhandeln selbst keinerlei Verpflichtung, etwas zu kaufen. Oft bringt auch genau dieses Aussteigen das letzte Quäntchen an Überzeugung beim Gegenüber, so dass dieser dann doch noch einwilligt.
  4. Krumme Preise nennen
    Untersuchungen haben ergeben, dass es sehr kompetent wirkt, wenn man krumme Preise nennt. Es erweckt also den Anschein, dass man sich in der Materie sehr gut auskennt, unabhängig davon, ob das tatsächlich der Fall ist. Das kann einschüchternd wirken und sich deshalb als Vorteil erweisen.

 

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