Heizkosten sparen durch richtiges Heizen und Lüften

Der Winter naht, und damit auch die Heizperiode. Dadurch entstehen wieder enorme Kosten, wenn man zuhause nicht frieren möchte. Mit ein paar einfachen Tipps kann man seine Heizkosten massiv reduzieren.

Zunächst muss man wissen, dass beim Heizen nicht die Luft erwärmt wird, sondern die Feuchtigkeit in der Luft. Weiterhin wird beim Heizen die Luft in eine Zirkulation versetzt, da warme Luft nach oben steigt und gleichzeitig kältere Luft absinkt. Durch diese Zirkulation wird der Luft Feuchtigkeit entzogen. Zusammengefasst bedeutet dies: Je mehr man heizt, desto schlechter lässt sich heizen.

Dem kann man entgegenwirken, indem man die Luft aktiv befeuchtet. Am einfachsten geht dies mittels Luftbefeuchter, die es entweder elektronisch oder ganz klassisch als Behälter für an die Heizung (siehe linkes Bild) gibt. Ich habe mir beispielsweise den unten im mittleren Bild angezeigten elektrischen Luftbefeuchter zugelegt und bin damit vollkommen zufrieden. Es muss aber kein Luftbefeuchter sein. Es gibt auch Mittel, die man besser in die Ästhetik der eigenen Räumlichkeiten einbinden kann, beispielsweise Zimmerbrunnen (siehe rechtes Bild). Ganz extrem geht natürlich auch: So kann man sich auch einen Fischteich im Wohnzimmer anlegen. Oder ganz einfach: Hier und da einen mit Wasser befüllten Suppenteller abstellen.

          
Durch die aufgewärmte Feuchtigkeit werden dann die Möbel und Wände ebenfalls aufgeheizt. Diese speichern die Energie. Ganz wichtig: Richtig Lüften, denn die gespeicherte Energie darf nicht verloren gehen, weshalb man das sogenannte Stoßlüften praktizieren sollte:

Zweimal am Tag alle Fenster und Türen aufreisen und 5 bis allerhöchstens 10 Minuten später wieder schließen. Das tauscht die Luft in der Wohnung mit frischer Luft aus, die nach dem Lüften innerhalb von Minuten wieder erwärmt wird. Je weniger Energie die Möbel und Wände dabei abgeben, desto weniger neue Heiz-Energie ist nötig und desto weniger Geld kostet das Heizen.

Befolgt man diese beiden einfachen Tipps, kann man im Handumdrehen 50% Heizkosten sparen. Und nicht nur das: Das richtige Lüften verhindert auch Schimmelbildung. Kippt man ein Fenster den ganzen Tag, so kühlt die Wand um das Fenster herum ab. Schließt man nun dieses Fenster, so kondensiert die Feuchtigkeit in der Luft an den kalten Stellen. Ein Paradies für Schimmelpilze!

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